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ARTMUC http://kunstblog-muenchen.de/subARTMUC.html http://kunstblog-muenchen.de/subARTMUC.html 16:04:35 16. Oktober 2017

 

Unter dem Motto "Revolution oder Evolution - Münchens Kunstmarkt entwickelt sich endlich." findet vom 18. - 22. Oktober die zweite Ausgabe der der von Raiko Schwalbe 2014 ins Leben gerufenen ARTMUC auf der Praterinsel in München statt. Mit Kunstwerken der Street- und Urban Art, über digitale Kunst und Fotografie, Skulptur und klassischer Malerei, präsentieren sich dieses Jahr wieder über 90 Einzelkünstler, sowie zahlreiche Galerien und Kunstprojekte aus Deutschland und Europa.

Besucherinformationen und mehr findet Ihr HIER!

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FNY Festival im Werksviertel Mitte http://kunstblog-muenchen.de/subFNY-Festival-im-Werksviertel-Mitte.html http://kunstblog-muenchen.de/subFNY-Festival-im-Werksviertel-Mitte.html 17:33:23 24. August 2017  

© Uwe Niklas, NFY Kubik, Nürnberg, Courtesey FNY Festival 2017.

In München Ost bewegt sich was. Auf dem Schutt vergangener Nächte erwächst im Werksviertel Mitte, ehemals Kultfabrik, vom 1. bis zum 10. September eine neue Welt der urbanen Begegnung. Zehn Tage lang lädt das Kulturfestival FNY dort Designfans, Musikenthusiasten, Partygänger und Kulturinteressierte zum Schauen, Spielen und Tanzen ein. Dass dabei die Grenzen verschwimmen zwischen Genres und Generationen, City und Vorstadt und letztlich auch zwischen Hoch-, Populär-, und Subkultur, ist eine Vision der Organisatoren. Auf dem Programm stehen dafür u.a. Live-Performances nationaler und internationaler Acts, Art-Installationen, Filmvorführungen, kinderfreundliche Familientage, Poetry Slams und Virtual-Reality-Welten. Das FNY ist das erste Großprojekt, das im seit 2012 neu entstehenden Werksviertel Mitte am Münchner Ostbahnhof gastiert und es markiert einen der Schlusspunkte des Umbaus. Für das kulinarische Wohl sorgen Food Trucks und die Gastronomie des Container Kollektivs. (Quelle: Pressetext).

Mehr Information gibt es HIER.

 

© Jakob Steensen: "Aquaphobia", 2017, Stillshot, Courtesey: FNY festival 2017.
 
 
©Geoffrey Lillemon: "The Nailpolish Inferno L La Villette". Cortesey FNY Festival 2017.
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FRANK BALVE 2017 http://kunstblog-muenchen.de/subFRANK-BALVE-2017.html http://kunstblog-muenchen.de/subFRANK-BALVE-2017.html 19:18:48 27. Februar 2017

"Anlage" 2017, ©Frank Balve.

Schon einmal habe ich auf kunstblog-muenchen über eine Arbeit von Frank Balve geschrieben: Im Herbst 2013 war es „Cluster“ in der Galerie der Künstler, die mich zum Staunen brachte. Sie bestand aus 63 zellenartigen Räumen, die sich in dem abgedunkelten Gewölbe der Galerie der Künstler verteilten. Ich wußte bereits damals, dass man den Namen dieses Künstlers noch häufig hören würde und so war es auch.


"Anlage" 2017, ©Frank Balve.

Seine Zeit an der Akademie der Bildenden Künste hat Frank Balve nun im Rahmen der Diplomausstellung 2017 mit der zweiteiligen Arbeit „Anlage“ und „Kabine III“ beendet. Noch stehen die Kreuzfelder des Werkes „Anlage“ vor der Akademie: rechts und links des Zugangs zum Altbau der Akademie befinden sich zwei etwa gleich große eingezäunte Bereiche mit weissen Kreuzen. Ein hoher schwarzer Maschendrahtzaun trennt sie von ihrer Umgebung so dass der Betrachter aussen vor bleibt. Ihm bieten sich die weissen Flächen der Kreuze als Projektionsfläche. Denn obwohl die vordergründige Symbolik der Arbeit für einen kurzen Moment die Richtung weist, hemmt der ein wenig bedrohlich wirkende Zaun und die unmittelbare Umgebung die Assoziation mit einem Gräbermeer. 

Im Gespräch mit Frank Balve erweist sich mein Eindruck als richtig. Statt von einem Friedhof spricht er von einem Feld mit weissen Holzkreuzen, von einem Rückzugsort. Für was oder wen bleibt offen. 


Diplom 2017, Frank Balve "Kabine III", ©Killian Blees.

Der zweite Teil der Abschlussarbeit von Frank Balve nennt sich „Kabine III“ und ist leider nicht mehr öffentlich einsehbar. Es handelt sich um eine raumgreifende Kapelle aus gehäckseltem Papierzellstoff, der in mehreren Lagen auf eine Trägerform aufgesprüht wurde. Wie die Kreuze, ist auch die Kapelle strahlend weiss und mit demselben schwarzen Maschendrahtzaun umzäunt. Doch dieses Mal befindet sich der Betrachter innerhalb der Absperrung sobald er den Raum betritt und die Türe hinter sich schließt. Drei weisse Bänke aus recycelten Grabsteinen laden den Besucher zum Verweilen ein.

Eine kleine Wegkapelle des Münchner Nordfriedhofs diente dem Künstler als Vorlage für diese Arbeit. Die Proportionen und Details des Nachbaus sind jedoch dem Raum der Akademie angepasst und lassen insofern keine weiteren Rückschlüsse auf die Münchner Kapelle zu. 


"Kabine III", 2017, ©Frank Balve.

Im Inneren der Kapelle, welche man nicht betreten kann, befinden sich 6 schmale Bänke und eine Altar der aus einem weissen Leuchtkasten auf einem Sockel und einem großen, dominanten Kreuz besteht. Durch die Abstrahierung des kirchenartigen Gebäudes sowohl in Material, als auch in der Farbe und der Reduktion der Versatzstücke findet auch hier eine Bereinigung der aufgeladenen Symbolik statt.  Ähnlich einer tabula rasa  ist der Betrachter frei seine eigenen Sinnbilder zu kreieren und auf die bereinigten Flächen zu projizieren. 

Frank Balve schafft Rückzugsorte, die dem Betrachter eine körperliche und mentale Auseinandersetzung abverlangen. Er spielt mit Inhalten indem er Äusserlichkeiten verändert und Formen abstrahiert, um neuen Kontexten Raum zu geben. Bei alldem kommt die Ästhetik in seiner Arbeit nie zu kurz.

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Anlage & Kabine III http://kunstblog-muenchen.de/subAnlage-&-Kabine-III.html http://kunstblog-muenchen.de/subAnlage-&-Kabine-III.html PLATFORM OPEN STUDIOS http://kunstblog-muenchen.de/subPLATFORM-OPEN-STUDIOS.html http://kunstblog-muenchen.de/subPLATFORM-OPEN-STUDIOS.html 17:05:44 07. November 2016 Ein Wochenende lang öffnen die Künstler_innen der PLATFORM ihre Ateliers. Wo sonst hinter geschlossenen Türen produziert wird, sind aktuelle künstlerische Positionen aus Fotografie, Design, Graphik, Malerei, Bildhauerei, Textil, Hörspiel, experimentelle Film- und Soundkunst zu entdecken. Bei Musik und Getränken laden die offenen Ateliers zu neuen Einblicken und Austausch mit den Künstler_innen ein.

In der Halle der PLATFORM versammelt parallel eine Ausstellung Meisterstücke der Künstler_innen aus den Ateliers. Die Idee des Meisterstücks oder Masterpiece stellt Fragen nach den Kriterien, die eine besonders gelungene künstlerische Arbeit ausmachen, der Notwendigkeit des Begriffs als Qualitätsmerkmal und letztlich nach dem Wert eines Kunstwerkes. Diese Fragen werden in der Form einer Jahresausstellung gestellt, diskutiert und mittels der präsentierten Arbeiten erkundet. Weiterer Austausch mit den Künstler_innen und ihren Arbeiten ist auch im Rahmen von Führungen junger Kurator_innen durch die Ateliers möglich.

Der letztjährige Publikumspreisträger des Kunstclub 13 e.V., Korbinian Jaud, präsentiert den Künstler Max Weisthoff im Gastatelier der PLATFORM. Die Besucher_innen sind während der Open Studios dazu eingeladen die raumgreifende Installation „Lebendige Arbeit“ zu entdecken.

Zum Programm und weiteren Details geht es HIER.

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KEINE Massenware aus dem Kaufhaus http://kunstblog-muenchen.de/subKEINE-Massenware-aus-dem-Kaufhaus.html http://kunstblog-muenchen.de/subKEINE-Massenware-aus-dem-Kaufhaus.html 18:57:47 19. Oktober 2016

 

Mit HÄPPY ART ruft Iva Vasileva, die 6 Jahre lang die STROKE ART FAIR in München und Berlin umgesetzt hat, ein neues Ausstellungsformat ins Leben, das kreativer Massenware aus dem Kaufhaus den Kampf ansagen soll. „Wir wollen unseren Besuchern die lokalen Künstler und ihre wunderschönen Kunstwerke nicht nur vorstellen, sondern sie auch in direkten Kontakt bringen. Kunst muss nicht aus dem Möbelhaus kommen oder teuer sein.“ Damit wagt Iva Vasileva einen Schritt „zurück“, denn in München fand schon seit 20 Jahren kein richtiger Künstlermarkt mehr statt.

Die neue Verkaufsausstellung distanziert sich bewusst vom klassischen Kunstmarkt mit seinen eingespielten Umgangsformen, Whitecubes und Diskussionen zur Frage „Was ist Kunst und was nicht?“. Gerade die Erfahrungen auf den eigenen Messen, die Vasileva in den letzten 6 Jahren sammeln konnte, zeigten ihr, dass sich zwar viele Münchner für Kunst interessieren und Ausstellungen und Messen besuchen, dann aber häufig mit einem Unverständnis über die hohen Preise nach Hause gehen. Diesem Frust möchte Iva Vasileva nun das neue Münchner Format entgegensetzen.

HÄPPY ART folgt einem ganz einfachen Ansatz: Erlaubt ist, was gefällt und es wird nicht viel kosten! Die knapp 100 ausstellenden Künstler zeigen Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Illustration, Grafikdesign, Collagen, Fotografie und Skulpturen – mit einem Verkaufspreis unter 400 EUR.

HÄPPY ART / Praterinsel 3 - 4 / 80538 München

Öffnungszeiten: Samstag, 22.Oktober 2016 / 12 – 20 Uhr Sonntag, 23. Oktober 2016 / 12 – 18 Uhr

Text und Abbildungen: © 2016 Häppy Art.

 

© Corinna Naumann, courtesy: Häppy Art 2016.

 

© Michael Gatzke, courtesy: Häppy Art, 2016.

© Johanna Schreiner,  courtesy: Häppy Art, 2016.

© Reza Momen, courtesy: Häppy Art, 2016.

© Reiner Binsch, courtesy: Häppy Art, 2016.

© Sven Ballenthin, courtesy: Häppy Art, 2016.

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CORAL NORTH http://kunstblog-muenchen.de/subCORAL-NORTH.html http://kunstblog-muenchen.de/subCORAL-NORTH.html 16:59:52 18. Oktober 2016

 Alexander Skorobogatov: "White Cube Jungle", 2015, Installationview, courtesy: easy!upstream.

Unter dem Titel „CORAL NORTH“ bespielt das Kuratorenkollektiv easy!upstream einen weitläufigen Seitenflügel der neu gebauten Tiefgarage unter dem Schwabinger Tor an der Leopoldstraße. Diese Tiefgarage ist die größte und modernste ihrer Art Deutschlands. Die Tiefgarage als unwirtlicher und technoider Durchgangsort wird dabei als Inkubator genutzt und das unterirdische Betonriff durch die Kunst zum fluoreszieren gebracht.

Kay Walkowaiak: "Roof of Shadows", 2014, Installationview, courtesy: easy!upstream.

Gezeigt wird eine Auswahl zeitgenössischer, internationaler künstlerischer Positionen an den Schnittstellen von Skulptur, Installation und Video- wie Medienkunst.

Die gezeigten Arbeiten verhandeln Fragen nach „artificial nature“, surrealen Welten, Materialtransformationen und biomorphen Formsprachen und bewegen sich dabei im Spannungsfeld zwischen einer zunehmend digitalen Ästhetik und der greifbaren und analogen Umsetzung im Medium wie im Raum. Die Kunstwerke durchspannen die Tiefgarage in einem dichten Netz aus Referenzen und Bezügen. Unterschiedliches Material wird dabei von Künstlern assoziiert, absorbiert und transformiert, in seine Bestandteile zerlegt und neu genutzt. Die interdisziplinären Arbeiten schaffen komplexe dynamische Systeme und Imaginationsräume und ziehen den Betrachter auf unterschiedlichen Ebenen in den Bann. Die Tiefgarage wird gleich einem Betonriff zum Leben erweckt - ein gemeinsames Vordringen in unbekannte Welten.

Yuri Ancarani: "Il Capo (the Chief)", 2010, Installationview, courtesy: easy!upstream.

Eine Tiefgarage ist kein klassischer Ausstellungsort, die unkonventionellen Gegebenheiten werden von den Künstlern und Kuratoren aktiv bespielt und bewusst inszeniert. Die künstlerischen Installationen und Eingriffe unterstreichen den Charakter des Orts und verändern subtil seine Wahrnehmung.


CORAL NORTH, Installationview, courtesy: easy!upstream.

Dauer der Ausstellung: 15.-19.Oktober 2016, 11-20 Uhr

Ort: Tiefgarage Schwabinger Tor, Leopoldstraße 182–184, 80804 München.

Text: Pressetext: easy!upstream: CORAL NORTH.

Christine Liebich: "The Dark Knights 1-3", 2016, courtesy: easy!upstream.

Teilnehmende Künstler:

Regine Rode, Saskia Olde Wolbers, Martine Syms, Angelika Loderer, Ivo Rick, Christine Liebich, Niko Abramidis &NE, Gabi Blum, Kay Walkowiak, Emanuel Mooner, Susi Gelb, Alexander Skorobogatov, Lukas Glinkowski, Catherine Biocca, Zadie Xa.

Regine Rode: "Betonrausch" 2016, "Franz" 2016, "Repatriierung" 2016, Installationview, courtesy: easy!upstream.

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DIE AUKTION http://kunstblog-muenchen.de/subDIE-AUKTION.html http://kunstblog-muenchen.de/subDIE-AUKTION.html 15:49:01 13. Juni 2016 Im Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten in München findet am 19.06.2016 um 14 Uhr eine Benefizauktion zugunsten bedürftiger Kinder mit Migrationshintergrund statt.

Mehr als 50 junge und etablierte Künstler aus München spenden ihre Werke für den guten Zweck und setzten so ein Zeichen der Solidarität und Hilfsbereitschaft. Zur Besichtigung geht man am besten schon zur Vernissage der Ausstellung der Werke am Mittwoch, den 15 Juni, ab 18 Uhr. Die Musik von Dompteur Mooner und Drinks sorgen für den entsprechenden Rahmen.

Weitere Informationen zur Ausstellung und Auktion, sowie den Katalog der Arbeiten findet Ihr unter:

Kunstpavillon oder Die Auktion.

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NULLSERIE POPUP GALLERY http://kunstblog-muenchen.de/subNULLSERIE-POPUP-GALLERY.html http://kunstblog-muenchen.de/subNULLSERIE-POPUP-GALLERY.html 19:32:29 28. April 2016

"Thakgil" ©Thorsten Harms.

Die Ladenräume der Maximilianstraße 33 beherbergen seit einiger Zeit eine weitere interessante Popup Galerie: Nullserie ist ein Zusammenschluss von Designern und Künstlern, die ihr Schicksal in die eigene Hand genommen, einen Blog ins Internet gestellt haben, in welchen sie ihre Aktivitäten dokumentieren und freistehende Räumlichkeiten nutzen um Ausstellungen zu organisieren. 

 

Installation View, ©Thorsten Harms, 2016, Hocker von Stefan Hoffmann.

5 junge Designer (Sophie Erbacher, Lena Gillitzer, Andreas Häussler, Lorenz Noelle und Steffan Hoffman) und der Fotograf Thorsten Harms stellen hier noch bis Mitte Mai ihre Arbeiten aus. Alle gezeigten Werke setzten sich auf ihre eigene Art und Weise mit Materialität und Zeit auseinander. Thema ist die Transformation von Gegenständen, Orten und Materialien durch Verfall und Wiederverwendung. So entsteht eine gelungene Symbiose der einzelnen Werke: Kronleuchter aus tausenden von leeren und entsorgten Patronenhülsen, leuchtende Gipsschalen, die zu einer Lichtinstallation zusammengefügt wurden, objekthafte Hocker aus ECOR, einem biobasierten und vollständig abbaubaren Werkstoff oder eine Bank aus einem verformten Trittgitter. Zusammengehalten werden diese Designstücke durch die in allen Räumen der Galerie hängenden Fotografien von Thorsten Harms.  Sie zeigen eine umfangreiche Serie von Objet Trouvés, meist weggeworfene und zur Entsorgung auf die Strasse gestellte Alltagsgegenstände, die ihren Reiz in der rein zufällig skulpturalen Aufstellung im urbanen Bereich haben. 

 

"Warhead", Sophie Erbacher & Lena Gilitzer.

 

Heute, am 28.04.2016 findet von 17 - 22 Uhr in der Galeriebar ein Afterwork Apero statt, wie ich finde ein besonders geeigneter Anlass sich die Ausstellung anzusehen und dabei in einer tollen Off-Location gut Drinks zu günstigen Preisen mit interessierten Menschen zu geniessen. Weitere Veranstaltungen werden auf der Facebookseite der Galerie bekanntgegeben.

Installation View: Galeriebar, ©Thorsten Harms, 2016.

 

"NTG1322", Andreas Häussler & Lorenz Noelle.

Installation View: Sophie Erbacher & Lena Gilitzer.

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TAKE IT - DON'T LEAVE IT! http://kunstblog-muenchen.de/subTAKE-IT---DON'T-LEAVE-IT!.html http://kunstblog-muenchen.de/subTAKE-IT---DON'T-LEAVE-IT!.html